2040 - Die vision

Im jahr 2040 werde ich der erste 80-jährige mensch sein, der aus eigener kraft den mount everest besteigt.

So zumindest ist die vision.

Natürlich ist es überaus schwierig, sich über einen so langen zeitraum auf ein so ambitioniertes ziel vorzubereiten, deshalb taste ich mich langsam und behutsam heran.
Da ich noch über 30 jahre zeit habe, ist das bislang auch kein problem.
Wie es aber gelingen kann, rechtzeitig mit der gezielten mentalen und körperlichen vorbereitung zu beginnen, ohne dass über den langen zeitraum der spannungsbogen nachlässt, bleibt abzuwarten.
Momentan befinde ich mich in der mentalen prä-vorbereitungsphase, gleichzeitig mache ich mir aber schon viele gedanken über die weiteren phasen. Ich denke, es wird wichtig sein, eine solide mentale basis zu legen, auf die dann die geziele körperliche vorbereitung aufbauen kann.
Es wird schwierig werden, den körper über all die jahre hinweg so zu behandeln, dass er nicht vorzeitig verschlissen ist, andererseits aber doch in der lage ist, diese anstrengung zu bewältigen.
Sicherlich ist es ein einmaliges vorhaben, über einen so langen zeitraum gezielt auf ein ereignis hinzuarbeiten, ein ereignis, das körper und geist gleichermassen beansprucht und beiden dimensionen unbedingte fitness abverlangt.
(Was nützt es, auf dem gipfel zu stehen und sich beim abstieg schon nicht mehr daran zu erinnern...?)

Ich halte euch über alles weitere auf dem laufenden!

P.S. Bislang ist der nepalese Min Bahadur Sherchan mit 76 jahren und 341 tagen der älteste mensch auf dem berg der berge. Er stand am 25. mai 2008 auf dem Gipfel.
Das zeigt zum einen, dass es möglich ist, zum anderen aber, dass es eng werden kann. Zur not muss ich eben auf 82 oder 85 erhöhen!


Update 06

Erst nach eineinhalb jahren ist es Min Bahadur Sherchan gelungen, nachzuweisen, dass er auf dem gipfel stand (s.o.).

Der eintrag ins guinees-buch der rekorde ist jetzt möglich.

Ich denke, dieses problem werde ich in 30 jahren nicht haben, da kann man sicherlich einen gps-chip implantieren oder sonstwie elektronisch den nachweis führen.


Update 05

Nachwirkungen der op spüre ich keine mehr, alles prima - vielen dank an die ärzte und das personal des marien-hospitals in stuttgart.
Nur die körperliche fitness hat durch die längere pause gelitten. Zeit, das wieder aufzuholen!


Update 04

Die op ist gut verlaufen, nach zwei Tagen konnte ich aus dem krankenhaus wieder raus.
Langsamt taste ich mich an die volle belastungsgrenze heran.
Vielen dank an alle, die an mich gedacht haben!


Update 03
Der termin für meine leisten-OP steht. Es wird am 04 oktober so weit sein. Drückt mir die daumen, dass alles gut geht und der erwartete erfolg eintritt. Ein weiterer schritt in richtung mount everest!


Update 02
Der zweite schwachpunkt, die leiste, soll operativ beseitigt werden. Bei der ersten untersuchung wurde ein akuter leistenbruch diagnostiziert. Eine weitere Untersuchung hierzu findet demnächst statt.

Update 01
Natürlich ist mir bewusst, dass mein vorhaben auch und gerade an meinen körper bestimmte anforderungen stellt.
Schwachstellen, die sich schon heute bemerkbar machen sind mein rücken und meine leiste. Beides schwachstellen, die meine pläne gefährden können.

Um den rücken zu stärken, habe ich mit gezieltem muskelaufbautraining begonnen. Mit dem physiotherapeuten habe ich einen Trainingsplan erarbeitet, nach dem in 2 - 3 jahren ein optimaler Trainingszustand erreicht wird, den es dann über die jahre hinweg zu halten gilt.
Es wird sich also erst in ein paar jahren zeigen, ob das training den erhofften effekt hat und meine rückenschmerzen bei aussergewöhnlichen anstrengungen nachlassen oder sogar verschwinden.